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Aufgaben und Übungen zum Thema “Die Atmung der Amphibien” für Biologie in der 6. Klasse am Gymnasium und in der Realschule - zum einfachen Herunterladen und Ausdrucken als PDF.
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Amphibien wie Frösche können auf drei verschiedene Arten atmen: über die Lunge, die Haut und – im Larvenstadium – über Kiemen.
Junge Kaulquappen, die frisch aus dem Froschlaich geschlüpft sind, besitzen an jeder Kopfseite drei Kiemenbüschel. Mit diesen können sie Sauerstoff aus dem Wasser aufnehmen. Zusätzlich ist auch eine Hautatmung möglich, da ihre Haut dünn und gut durchblutet ist.
Im Laufe der Entwicklung werden die äußeren Kiemen von einer Hautfalte überwachsen und wandern mehr ins Körperinnere. An der linken Körperseite der Kaulquappe bleibt ein kleines Atemloch sichtbar, durch das weiter Wasser einströmen kann.
Mit der Zeit bilden sich die Kiemen zurück, und es entwickeln sich die Lungen – die Tiere bereiten sich damit auf das Leben an Land vor.
Amphibien nutzen neben Kiemen auch die Haut- und Lungenatmung. Bei der Hautatmung wird Sauerstoff direkt über die dünne, feuchte Haut aufgenommen und gelangt sofort in die Blutgefäße. Diese Form der Atmung ist bei Amphibien besonders wichtig und wird am häufigsten genutzt – selbst unter Wasser können sie bei geringer Aktivität längere Zeit ausschließlich über die Haut atmen.
Da Amphibien auch an Land leben, besitzen sie zusätzlich Lungen. Die Lungenatmung ermöglicht es ihnen, sich außerhalb des Wassers mit Sauerstoff zu versorgen. Wie genau die Lungenatmung funktioniert, ähnelt dem Prinzip beim Menschen – siehe auch: Atmung des Menschen.