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Umfangreiche Sammlung von Aufgaben zum Thema Konjunktiv I und II / Le subjonctif du présent et du passé composé für das 6. Lernjahr in Französisch am Gymnasium und in der Realschule
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Der Konjunktiv hat seine « Tücken » und Schwierigkeiten; das sieht man schon an der umfangreichen Erklärung. Da hilft nur eins: lesen, schreiben, üben. Immer und immer wieder solltest du die Verben abschreiben und auswendig niederschreiben; außerdem des öfteren in allen Formen auswendig „runterbeten“. Mit der Zeit (!) solltest du „fühlen“, wann der Konjunktiv einzusetzen ist. Hierbei sind Radio, Fernsehen, Filme, Unterhaltung, usw. angebracht.
Der Subjonctif ist im modernen Französisch im présent (Subjonctif I) und im passé composé (Subjonctif II) gebräuchlich. Subjonctif imparfait und Subjonctif plus-que-parfait werden heute nur noch in gehobener Schriftsprache verwendet. Der Gebrauch weicht erheblich vom Deutschen ab.
Während der Indikativ für die „Realität“ zuständig ist, ist der Konjunktiv (le subjonctif) ausschließlich dann anzufinden, um einen Zweifel, eine Möglichkeit, einen Wunsch, einen Befehl, einen Willen, eine Befürchtung usw. auszudrücken. In fast allen Fällen steht er in Verbindung mit „que“ als Einleitung eines Nebensatzes.
Vor allem ist zu beachten, dass zum Konjunktiv im Haupt- und Nebensatz zwei verschiedene Subjekte vorhanden sein müssen:
Zur Bildung sind drei Formen wichtig: die Stämme der
Die beiden letzteren sind im subjonctif I gleich!
Folgende Sonderformen sind zu beachten:
Der subjonctif II (passé composé) ist wieder einfacher zu bilden, indem man den subjonctif présent von avoir oder être + participe passé der Verben zusammensetzt; die Veränderlichkeit des Partizips ist zu beachten.
Beispiele:
Nach folgenden Konjunktionen muss der Konjunktiv folgen:
Ebenso nach folgenden Verben (immer gefolgt von que):
Ausnahmen:
Nach „espérer“ folgt der Indikativ Futur I:
Nach après que“ folgt normalerweise der Indikativ:
Oft genügt auch (vorzugsweise) eine Infinitivkonstruktion, wenn nur ein einziges Subjekt vorhanden ist:
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Der Subjonctif im Französischen steht immer dann, wenn ein Zweifel, ein Wunsch, ein Wille, ein Befehl oder eine Befürchtung ausgedrückt werden soll – im Unterschied zum Indikativ, der für die Realität zuständig ist. In fast allen Fällen leitet 'que' den Nebensatz ein, und Haupt- und Nebensatz müssen zwei verschiedene Subjekte haben.
Im modernen Französisch sind der Subjonctif du présent (Subjonctif I) und der Subjonctif du passé composé (Subjonctif II) gebräuchlich. Der Subjonctif imparfait und der Subjonctif plus-que-parfait kommen heute nur noch in gehobener Schriftsprache vor.
Für die Bildung des Subjonctif I braucht man drei Ausgangsformen: die 3. Person Plural Präsens sowie die 1. und 2. Person Plural Imparfait – wobei die letzten beiden im Subjonctif I identisch sind. Wichtige Sonderformen wie 'falloir' (qu'il faille), 'pleuvoir' (qu'il pleuve) und 'valoir' (qu'il vaille) müssen gesondert gelernt werden.
Der Subjonctif folgt unter anderem nach Konjunktionen wie 'bien que', 'pour que', 'avant que' oder 'à moins que' sowie nach Verben wie 'vouloir', 'craindre', 'exiger' oder 'souhaiter'. Ausnahmen gelten z. B. nach 'espérer' (hier folgt der Indikativ Futur I) und nach 'après que' (hier steht normalerweise ebenfalls der Indikativ).
Da der Subjonctif viele Ausnahmen und unregelmäßige Formen enthält, empfiehlt sich regelmäßiges Abschreiben und Auswendiglernen der Verbformen. Ergänzend helfen authentische Quellen wie französische Radio- oder Fernsehsendungen, um ein Gefühl dafür zu entwickeln, wann der Konjunktiv eingesetzt wird.