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Aufgaben und Übungen zum Thema “Ökosystem Gewässer” für Biologie in der 6. Klasse am Gymnasium und in der Realschule - zum einfachen Herunterladen und Ausdrucken als PDF.
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Ein Ökosystem besteht aus zwei untrennbar miteinander verbundenen Teilen: dem Biotop und der Biozönose. Das Biotop ist der Lebensraum – ein bestimmter Ausschnitt der Biosphäre, der durch Umweltfaktoren wie Licht, Wasser, Temperatur oder Bodenbeschaffenheit gekennzeichnet ist. Die Biozönose bezeichnet die Gesamtheit aller Lebewesen, die in diesem Lebensraum leben – also Pflanzen, Tiere, Pilze und Mikroorganismen.
Erst das Zusammenspiel von Biotop und Biozönose ergibt ein funktionierendes Ökosystem. Dabei beeinflussen sich Lebewesen und Umweltbedingungen gegenseitig in einem ständigen Austausch von Stoffen und Energie.
Ein Ökosystem ist:
Jedes Ökosystem besitzt einen eigenen Stoffkreislauf. Selbst ähnliche Lebensräume, wie zwei Flüsse, unterscheiden sich oft deutlich – zum Beispiel durch unterschiedliche abiotische Faktoren wie Sonneneinstrahlung, Wind, Bodenart oder Wasserqualität.
In einem Ökosystem übernehmen Lebewesen verschiedene Rollen im Stoffkreislauf. Man unterscheidet drei Hauptgruppen:
Diese Gruppen stehen in einem engen Wechselspiel miteinander und sorgen dafür, dass Stoffe und Energie im Ökosystem kreislaufförmig genutzt werden.
Im Gewässer-Ökosystem übernehmen viele Pflanzen und Mikroorganismen die Rolle der Produzenten. Dazu zählen zum Beispiel Algen, die mithilfe der Photosynthese Sauerstoff und organisches Material (wie Blätter oder Zellbestandteile) herstellen.
Dieses Material wird von den primären Konsumenten gefressen – das sind pflanzenfressende Tiere wie Wasserschnecken, kleine Fische oder Insektenlarven.
Sekundäre Konsumenten sind Fleischfresser, die sich von den Pflanzenfressern ernähren, z. B. größere Raubfische, Störche oder Schildkröten.
Wenn Produzenten oder Konsumenten sterben, übernehmen die Destruenten die Zersetzung. In Gewässern sind das vor allem Bakterien, die auch unter sauerstoffarmen Bedingungen aktiv bleiben. Sie bauen organische Stoffe zu anorganischen Stoffen ab, die wiederum den Produzenten als Nährstoffe dienen.
So entsteht ein stabiler Kreislauf, bei dem alle Lebewesen aufeinander angewiesen sind – ein System des Gebens und Nehmens, das das Ökosystem im Gleichgewicht hält.