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Aufgaben und Übungen zum Thema “Blutzucker” für Biologie in der 8. Klasse am Gymnasium und in der Realschule - zum einfachen Herunterladen und Ausdrucken als PDF.
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Der Blutzucker bezeichnet die Konzentration von Glukose (Traubenzucker) im Blut. Glukose ist ein wichtiger Energielieferant für die Zellen – besonders für Gehirn und Muskeln.
Der Blutzuckerspiegel wird durch die Hormone Insulin und Glukagon reguliert, die in der Bauchspeicheldrüse gebildet werden.
Ein normaler Blutzuckerwert liegt bei nüchternen Menschen zwischen 70 und 100 mg/dl.
Ist der Wert dauerhaft zu hoch oder zu niedrig, kann das auf eine Stoffwechselerkrankung wie Diabetes mellitus hinweisen.
Die Kontrolle des Blutzuckers ist deshalb wichtig für die Gesundheit.
Zur Steigerung des Blutzuckerspiegels:
Zur Senkung des Blutzuckerspiegels:
Diese Hormone sind Gegenspieler und regulieren den Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht.
Im nüchternen Zustand liegt der normale Blutzuckerspiegel bei 70–100 mg/dl.
Das bedeutet: In 100 ml Blut befinden sich 70–100 mg Traubenzucker (Glukose).
Ein starker Abfall unter 40 mg/dl kann zu:
Blutzuckerspiegel zu hoch:
Blutzuckerspiegel zu niedrig:
Typ-1-Diabetes:
Der Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung.
Dabei zerstört das körpereigene Abwehrsystem die Insulin-produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse.
Der Körper kann kein Insulin mehr produzieren – es entsteht ein absoluter Insulinmangel.
Der Traubenzucker (Glukose) aus der Nahrung gelangt nicht mehr ausreichend in die Körperzellen und kann dort nicht verwertet werden.
Betroffene müssen sich ihr Leben lang täglich Insulin spritzen.
Der Typ-1-Diabetes ist in Deutschland relativ selten und beginnt meist im Kindes- oder Jugendalter.
Typ-2-Diabetes:
Der Typ-2-Diabetes tritt meist ab dem 40. Lebensjahr auf und ist in Deutschland sehr häufig.
Hier liegt ein relativer Insulinmangel vor:
Die Bauchspeicheldrüse produziert zwar Insulin, doch die Körperzellen reagieren nicht mehr ausreichend darauf (Insulinresistenz).
Oft ist auch die Insulinausschüttung gestört.
Der Zucker bleibt im Blutkreislauf und gelangt nicht in die Zellen.
Die Bauchspeicheldrüse versucht zunächst, das Problem durch erhöhte Insulinproduktion zu kompensieren.
Häufige Ursachen sind: