Landeskunde
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Arbeitsblätter mit Übungen und Aufgaben zur Landeskunde Great Britain im Englisch-Unterricht am Gymnasium und der Realschule
Das Vereinigte Königreich (UK) besteht aus vier Landesteilen: England, Schottland, Wales und Nordirland. Oft spricht man umgangssprachlich von Großbritannien oder sogar nur England. Doch Großbritannien bezeichnet eigentlich nur die größte Insel, bestehend aus England, Schottland und Wales. Nordirland ist zwar Teil des Vereinigten Königreichs, gehört geografisch aber zur Insel Irland.
Regiert wird das Land durch das Parlament, das im Palace of Westminster in London tagt. Das Parlament besteht aus zwei Kammern: dem Unterhaus (House of Commons) und dem Oberhaus (House of Lords). Im Unterhaus sitzen etwa 650 Abgeordnete, die von den Bürgern alle fünf Jahre gewählt werden. Das Oberhaus prüft Gesetze und besteht hauptsächlich aus ernannten Mitgliedern und einigen Bischöfen.
Großbritannien nutzt das Mehrheitswahlrecht: Jeder Wahlkreis entsendet nur den Kandidaten mit den meisten Stimmen ins Parlament. Das führt dazu, dass die Sitzverteilung nicht proportional zur Stimmenzahl ist.
Wichtige Parteien sind die Conservative Party (rechts bis Mitte-rechts), Labour Party (links bis Mitte-links) und die Liberal Democrats (politische Mitte).
Das Vereinigte Königreich ist eine parlamentarische Demokratie und zugleich eine konstitutionelle Monarchie. Das bedeutet, dass ein König oder eine Königin zwar das Staatsoberhaupt ist, aber überwiegend repräsentative Aufgaben wahrnimmt. Seit 2022 ist König Charles III. Staatsoberhaupt.
Regiert wird das Land durch das Parlament, das im Palace of Westminster in London tagt. Das Parlament besteht aus zwei Kammern: dem Unterhaus (House of Commons) und dem Oberhaus (House of Lords). Im Unterhaus sitzen etwa 650 Abgeordnete, die von den Bürgern alle fünf Jahre gewählt werden. Das Oberhaus prüft Gesetze und besteht hauptsächlich aus ernannten Mitgliedern und einigen Bischöfen.
Im Vereinigten Königreich finden alle fünf Jahre Parlamentswahlen statt. Wahlberechtigt sind alle britischen Staatsbürger, die mindestens 18 Jahre alt sind.
Das Land ist in 650 Wahlkreise unterteilt. In jedem dieser Wahlkreise gewinnt der Kandidat, der die meisten Stimmen erhält. Dieses Wahlsystem nennt man Mehrheitswahlrecht oder auch „First Past the Post“-System.
Durch dieses System wird der Kandidat, der die Mehrheit im Wahlkreis erzielt, alleiniger Vertreter dieses Wahlkreises im Parlament. Dies führt oft dazu, dass kleinere Parteien es schwerer haben, Sitze zu gewinnen, und die Zahl der Sitze im Parlament nicht immer genau den prozentualen Stimmenanteilen entspricht.
Das Vereinigte Königreich wird oft als die „Mutter der modernen Demokratie“ bezeichnet. In Großbritannien gibt es aber, anders als in Deutschland, keine niedergeschriebene Verfassung. Die Grundlagen für das Verfassungsrecht sind hier das sogenannte Common Law (Gewohnheitsrecht) sowie Konventionen und Gesetze.
Grundsätzlich gibt es hier fünf unbestrittene Prinzipien, nämlich den Einheitsstaat, die konstitutionelle Monarchie, die Souveränität des Parlaments, die repräsentative Demokratie sowie die Rechtsstaatlichkeit.
Die Judikative ist in England unabhängig von Parlament und Regierung. Der Aufbau der Gerichtsbarkeit ist anders als in Deutschland nicht systematisch aufgebaut, sondern ergibt sich aus langer juristischer Tradition. Der höchste Gerichtshof heißt Supreme Court.
In Großbritannien gibt es, wie in Deutschland, viele Parteien. Die wichtigsten und größten sind allerdings:
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