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Aufgaben und Übungen zum Thema “Reptilien” für Biologie in der 6. Klasse am Gymnasium und in der Realschule - zum einfachen Herunterladen und Ausdrucken als PDF.
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Reptilien, auch Kriechtiere genannt, sind eine Klasse der Wirbeltiere. Sie zählen zu den ersten Tieren, die sich vollständig an das Landleben angepasst haben. Reptilien sind wechselwarme Tiere, das heißt, ihre Körpertemperatur passt sich der Umgebung an.
Man unterscheidet vier Hauptgruppen von Reptilien:
Jede dieser Gruppen hat besondere Merkmale. So besitzen Schlangen zum Beispiel keine Gliedmaßen, während Schildkröten durch ihren Panzer gut geschützt sind.
Die meisten Reptilien haben vier Beine und einen langen Schwanz. Ihre Haut ist durch Hornschuppen geschützt, bei Schildkröten sogar durch einen festen Panzer.
Da dieser Panzer oder die Haut nicht mitwächst, müssen sich Reptilien im Laufe ihres Lebens mehrfach häuten – sie stoßen dabei die alte Haut ab.
Reptilien legen meist ledrige Eier an Land ab und sind in der Lage, auch in trockenen Lebensräumen zu überleben, da ihre Haut kaum Wasser verdunsten lässt.
Die meisten Reptilien vermehren sich durch das Legen von Eiern – man nennt sie daher ovipar. Die Eier besitzen entweder eine harte Schale (z. B. bei Schildkröten und Krokodilen) oder eine weiche, pergamentartige Schale, wie sie bei vielen Echsen und Schlangen vorkommt.
Die Eier werden meist an einem geschützten Ort abgelegt, wo sie durch die Wärme der Umgebung ausgebrütet werden. Einige Reptilienarten zeigen sogar Brutpflegeverhalten, vor allem bei Krokodilen.
Reptilien sind wechselwarme Tiere, das bedeutet, sie haben keine konstante Körpertemperatur. Ihre Körpertemperatur passt sich der Umgebung an.
Sonnen sich Reptilien – wie z. B. ein Feuersalamander – längere Zeit auf einem warmen Stein, steigt auch ihre Körpertemperatur. Ist es dagegen kühl, werden sie träge und benötigen mehr Zeit, um sich zu erwärmen und aktiv zu werden.